23. Dezember

Rupert seufzte, als er seine Haustür Heiligabend aufschloss. Was für eine Woche.

Er hatte es sich nicht nehmen lassen, den Wichteln und Elfen beim Einpacken der Geschenke zu helfen. Sogar der Weihnachtsmann, ihr großer Chef, hatte mit angepackt. Gerade rechtzeitig waren sie fertig geworden, sodass er sich in seinem Schlitten gemeinsam mit den Rentieren auf den Weg machen konnte, die Geschenke zu verteilen.

Torben, Tengo, Trillo, Theobald und der Fahrer des LKW waren ordnungsgemäß verhaftet worden. Die fünf saßen nun in Untersuchungshaft und wurden abwechselnd verhört, während sie auf ihren Gerichtstermin warteten, der nach den Festtagen anstand. Die Wärter hatten alle Hände voll zu tun, die vier Drogenwichtel auseinanderzubekommen, da sie sich nun, nachdem alles aufgeflogen war, gegenseitig beschuldigten und verprügelten.

Rupert schüttelte den Kopf, während er sich im Flur den Mantel und seine Schuhe auszog und in Richtung Küche tapste. Er brauchte nach dem ganzen Drama dringend ein paar von Merediths köstlichen Plätzchen.

Als er an der Tür zum Wohnzimmer vorbeikam, blieb er schlagartig stehen.

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